Bevollmächtigter oder bestellter Betreuer?

Der Bevollmächtigte handelt aufgrund einer Vollmacht für den Vollmachtgeber. Diese Vollmacht kann vom Vertretenen jederzeit widerrufen werden. Die Rechtsgrundlage für das Handeln des Bevollmächtigten findet sich in § 164 ff. BGB, das Verhältnis zwischen Vollmachtgeber und Bevollmächtigten § 662 ff. BGB. Ein wesentlicher Vorteil der Vorsorgevollmacht besteht darin, dass der Bevollmächtigte sofort nach Kenntnis der Notsituation handeln kann. Ein bestellter Betreuer, egal ob ehrenamtlicher Betreuer, Berufsbetreuer, Betreuungsverein oder Amtsbetreuer, vertritt die betreute Person im Rahmen der angeordneten Aufgabenkreise gerichtlich und außergerichtlich. Die Betreuung umfasst alle Tätigkeiten, die notwendig sind, die Angelegenheiten des Betreuten rechtlich zu besorgen. Beschrieben ist dies im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) in den §§ 1901 und 1902. Diese Rolle wird vom Betreuungsgericht verliehen und kann auch nur von diesem wieder zurückgenommen werden. Sie stellt einen deutlichen Eingriff in das Selbstbestimmungsrecht eines Menschen dar.

Kategorie: Betreuungsverfügung

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