Organspendeverfügung

Entscheiden Sie, ob Sie Organe spenden wollen oder nicht.

  • Die Einwilligung kann ab dem vollendeten 16. Lebensjahr erklärt werden.  
  • Wenn Sie keine Organe spenden wollen, sollten Sie auch das schriftlich festhalten.
  • Auch eine Teileinwilligung ist möglich, z. B. auf bestimmte Organe beschränkt oder umgekehrt solche von einer Spende ausschließen. 

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Bei der Organspende werden menschliche Organe zur Transplantation zur Verfügung gestellt. Eine Organspendeerklärung kann jeder ab dem 16. Lebensjahr abgeben.
 

Aus medizinischer Sicht

Die Voraussetzung zur Organspende ist gegeben, wenn der sogenannte „Hirntod“ eingetreten ist. Diesen müssen zwei Ärzte unabhängig voneinander feststellen. Kommt im Todesfall eine Organ - und Gewebespende nach ärztliche Beurteilung in Betracht, werden die nächsten Angehörigen gefragt, ob sich der Verstorbene zu Lebzeiten schriftlich oder mündlich erklärt hat. Ist ihnen darüber nichts bekannt, sollen sie im Sinne des Verstorbenen entscheiden. Das Verfahren ist gesetzlich geregelt. § 3 Transplantationsgesetz.
 

Aus juristischer Sicht

Gemäß den Neuerungen zum Transplantationsgesetz (Oktober 2012) soll jeder Bürger die eigene Bereitschaft zur Organ- und Gewebespende prüfen. Diese Aufgabe ist den Krankenkassen übertragen worden.

  • Kann ich meine Erklärung zur Organspende ändern?

    Ja. Jederzeit bei inoda.

  • Werde ich durch inoda als Organspender registriert?

    Nein. In Deutschland gibt es kein Organspende-Register.

  • Ab wann kann ich der Organspende widersprechen?

    Ab dem 16.Lebensjahr.

  • Wie steht inoda zur Organspende?

    Wir stehen dem Thema neutral gegenüber und respektieren in jedem Fall die Entscheidung jedes Einzelnen.

  • Wer kann Organspender werden?

    Die Wahrscheinlichkeit, nach dem Tod Organe spenden zu können, ist recht klein, da die Grundvoraussetzung der Hirntod ist. Nur etwa ein Prozent der Menschen, die im Krankenhaus sterben, erfüllt die Kriterien, die für eine Organentnahme unabdingbar sind. Das heißt, ihr Gehirn ist beispielsweise durch einen Unfall oder Schlaganfall unwiderruflich geschädigt. Ihr Kreislauf kann aber durch künstliche Beatmung aufrechterhalten werden und Organe und Gewebe werden weiter durchblutet. Außerdem müssen bestimmte Infektionserkrankungen ausgeschlossen und die Organe gesund sein. Sofern dies der Fall ist, können auch ältere Menschen Organe spenden. Die gesundheitliche Eignung wird aber erst nach dem Hirntod geprüft.

  • Wer kann mich zum Thema Organspende beraten?

    Alle Versicherten können sich selbstverständlich an ihre Krankenkasse wenden. Jede Krankenkasse ist nach dem neuen Transplantationsgesetz verpflichtet, qualifizierte Ansprechpartner für Nachfragen bereitzustellen. Darüber hinaus können sich Interessierte an die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung unter der gebührenfreien Rufnummer 0800-9040400 wenden.

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